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Allgemeine Informationen: Windkraftfonds
Hintergrund
Zu Beginn der 90er Jahre galt das Engagement in Windenergiefonds noch als "grüne Marotte", dessen ökonomische Zukunft ungewiss schien. Heute gilt es als "ideale Verbindung von Ökologie und Ökonomie". Die rasante Entwicklung der Windenergie ist auf gesellschaftliches Umdenken hinsichtlich Endlichkeit von Öl und Gas und die Umweltbelastung durch fossile Brennstoffe, aber auch auf den politischen Willen zur CO 2 -Reduktion zurück zu führen.
Mit dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (vom 01.04.00, Vorläufer:
Stromeinspeisungsgesetz von 1991) wurde quasi eine gesetzliche "Abnahmegarantie" von "Ökostrom" für
bis zu 20 Jahre je Anlage verbrieft - eine gute ökonomische
Basis auch für Windkraftanlagen.
Ursprüngliche
Zweifel an der Rechtsmäßigkeit einer solchen "Garantie" hat
der Europäische Gerichtshof im März 2001 ausgeräumt
und damit Anlegern Rechtssicherheit und der Windenergie bzw.
der Umwelt einen regelrechten Boom beschert.
Das Konzept
Den größten Beitrag zur Entwicklung der Windenergie leisten geschlossene Windfonds, überwiegend in Form einer GmbH & Co KG. Ein Fonds bündelt das Geld vieler Interessenten, um es in einem Windpark anzulegen. Die Anleger werden Kommanditisten.
Zudem werden rund die Hälfte bis drei Viertel des gesamten Kapitalbedarfes durch Bankdarlehn und Fördermittel des Bundeswirtschaftsministerium gedeckt.
Nutzen für die Umwelt
Eine Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltnutzen von Grünen Geldanlagen bescheinigt Grünen Direktanlagen einen großen "ökologischen Hebel", der in der Vergangenheit zu deutlich sichtbaren Auswirkungen auf die Umweltqualität in Deutschland geführt habe. Nichts desto trotz besitzen auch Windkraftanlagen eine ökologische Relevanz und werden, wie andere Energieerzeuger auch, einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterzogen.
Laufzeit dieser fonds
Die Vertragslaufzeit liegt zwischen 10 und 20 Jahren. Ein vorzeitiger Ausstieg ist diffizil.
Es gibt keinen geregelten Zweitmarkt. Und die aktuelle Beurteilung der Anteilswerte ist problematisch, da sich die Rendite u.a. auch aus Steuervorteilen zusammensetzt, die nicht übertragbar sind.
Ertrag der fonds in Windenergie
Marktüblich ist eine Vorsteuerrendite von 6 -8%. Insgesamt setzt sich der Ertrag einer Windbeteiligung zusammen aus:
steuerfreien Ausschüttungen / Entnahmen (u.U. unregelmäßig)
Erlöse aus dem Wiederverkauf
Steuervorteile der Fonds
Aus steuerlicher Sicht sind Anleger von Windparkfonds Mitunternehmer.
Das bedeutet: Verluste können (bis zu einer gewissen Grenze) abgeschrieben und Gewinne müssen als Einnahmen aus Gewerbebetrieb versteuert werden.
Zielgruppe
Anleger, die:
Wert auf ökologisches Investment legen
überdurchschnittliches Einkommen / hohen Steuersatz haben
sich auch noch andere Geldanlagen leisten können
längere Zeit, ca.10-20 Jahre, auf das angelegte Geld verzichten können
nicht auf regelmäßige Ausschüttungen angewiesen sind
eine ökologische Beimischung ihres Portfolios wünschen
risikobewusst sind
Steuern sparen durch Kapitalanlagen
Steuern in Einkommen umwandeln:
"Wer die Pflicht hat, Steuern zu zahlen, der hat auch das Recht, Steuern zu sparen."
(Zitat: "Helmut Schmidt")
Ob sich ein Steuersparkonzept für Sie rechnet, was Sie dabei beachten müssen und welche Steuerersparnis genau möglich ist, berechnen wir Ihnen gern. Fordern Sie einfach ein unverbindliches Angebot an.
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