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Allgemeine Informationen:
Geschlossene Immobilienfonds (Ausland)
Hintergrund
Eine Kapitalanlage in Immobilien bedeutet die Investition in Realvermögen. Diese Sachwertinvestition ist im allgemeinen inflationsgeschützt. Die fortlaufenden Preissteigerungen führen langfristig zu höheren Mieterträgen. Immobilenwerte haben im letzten Jahrhundert zwei Inflationen schadlos überstanden. In den letzten 40 Jahren hat sich der Wert von Immobilien mehr als versechsfacht, während der Wert des Geldes nur noch ein Drittel des ursprünglichen Anlagebetrages beträgt.
Im Gegensatz zur selbst erworbenen Vermietungsimmobilie hat man mit einer Beteiligung an einem geschlossenen Immobilienfonds keine Arbeit mit dem Objekt und keine mieterbezogenen Verpflichtungen.
Gerade gewerbliche Großimmobilien an sehr guten Standorten bleiben jedoch wegen der finanziellen Größenordnung und der zeitaufwendigen Verwaltung in der Regel Banken, Versicherungen und Pensionskassen vorbehalten. Immobilienfonds erschließen diesen lukrativen Markt auch privaten Kapitalanlegern.
Das Konzept
Der Anleger beteiligt sich an einem geschlossenen Immobilienfonds. Dafür ist er an den Vermietungserfolgen und der Wertentwicklung der Immobilie beteiligt. Der primäre Vorteil von Auslandsimmobilienfonds ist begründet in der Steuerfreiheit der Erträge unter bestimmten Umständen, bzw. erheblich niedrigere Besteuerung als vergleichbare Fonds im Inland. Dieses geschieht durch das sog. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Die Erträge liegen im Ausland häufig innerhalb der dort geltenden Freigrenzen. In Deutschland werden die erzielten Erträge dann nur fiktiv dem zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet und auf diesem Wege versteuert.
Laufzeit dieser Fonds
Die Vertragslaufzeit hängt vom jeweiligen Objekt und Initiator ab, beträgt aber in der Regel zwischen 7 - 20 Jahre. Eine vorzeitige Vertragsauflösung ist meist nur schwer und mit Verlusten möglich.
Ertrag: Geschlossene Immobilienfonds (Ausland)
Der Ertrag resultiert aus der Miete, die während der Laufzeit ausgeschüttet wird und dem Verkaufspreis der Immobilie, der am Ende der Laufzeit erzielt wird.
Die Anfangsausschüttungen liegen meist zwischen 5 - 8% p.a. und steigen dann sukzessive weiter an. Die effektive Rendite liegt je nach individuellem Steuersatz zwischen 6 - 8% p.a..
Risiken der Geschlossenen Immobilienfonds
(Ausland)
Das generelle Risiko einer Immobilieninvestition besteht in einem Mietausfall bzw. Leerstand des Objektes oder Teile des Objektes. Ebenso kann die Wertentwicklung auf Grund nicht vorhersehbarer Marktentwicklungen negativ ausfallen. Unvorhergesehen hohe Zinsen bei der Anschlussfinanzierung können sich ebenfalls negativ auf die Erträge auswirken. Bei ausländischen Immobilien kann zusätzlich ein Wechselkursrisiko entstehen.
Zielgruppe
Die Anlage in geschlossene, ausländische Immobilienfonds lohnt sich insbesondere für Investoren, die :
- eher eine konservative Risikoausprägung haben
- eine "Immobilienaffinität" besitzen, aber den hohen Verwaltungs- und Instandhaltungsaufwand für eine eigene Immobilie scheuen
- auch als Bezieher kleinerer Einkommen die Vorteile einer Immobilienanlage nutzen möchten
- die besonderen steuerlichen Vorzüge der Auslandsfonds nutzen möchten
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