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WELCHE SCHIFFSTYPEN GIBT ES BEI SCHIFFSBETEILIGUNGEN?

FAQ


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Welche Schiffstypen gibt es bei Schiffsbeteiligungen?

Welche Schiffstypen gibt es bei Schiffsbeteiligungen?

Zweckgebundenheit ist das Wort, das die meisten Schiffe beherrscht. Sie sind also für ein spezielles Aufgabengebiet gebaut. Multipurpose-Schiffe sind hier als einzige Ausnahme zu nennen, denn sie können Mischgüter verschiedenster Art transportieren. Im Einzelnen sieht das wie folgt aus.

Bulker:
Transportieren Massengüter wie z.B. Erz, Getreide, Kohle usw. Es existieren verschiedene Größen von Bulkern, die jeweils eine eigene Bezeichnung tragen: Handysize (10.000 - 40.000 tdw), Handymax (40.000 - 60.000 tdw), Panamax (60.000 - 80.000 tdw), Capesize (80.000 - 200.000 tdw) und VLOC (Very Large Ore Carrier: > 200.000 tdw)! Ein Drittel der gesamten Welthandelsflotte wird durch Bulker gestellt!

Car Carrier:
Speziell für den Autotransport wurden Car Carrier gebaut. Sie verschiffen diese im Überseebetrieb. Hohe Bordwände kennzeichnen diese Art von Schiff, um das kostbare Frachtgut vor Beschädigung und Korrosion abzuschirmen.

Containerschiffe:
Bestimmen den Transportmarkt in zunehmendem Maße, da immer mehr hochwertige Produkte auf diese Art und Weise verschifft werden. Extrem kurze Verladezeiten, sicherer Transport und Schutz vor Beschädigung sind Vorteile der Beförderung in Containern. Diese werden dann nach logistischen Merkmalen auf einem Containerschiff geladen, d.h. also als erstes werden die Container geladen, die als letztes ausgeladen werden müssen usw.

Multipurpose-Schiffe:
Der Multi-Alleskönner unter den Transportschiffen. Er kann vor allem aufgrund seiner Bauform schwere und sperrige Güter schiffen, wie sie meist auf Großbaustellen von Nöten sind. Ist aber auch im Stande, alle Arten von nichtliquiden Frachten zu befördern. Aufgrund des Transportgewichtes der Fracht haben diese Schiffe meist leistungsfähigstes Ladegeschirr (Kräne) an Bord.

Tanker:
Bilden mit ca 7.000 Einheiten die größte Einheit als Handelsflotte der Welt. Wie beim Bulker wird auch hier nach verschiedenen Größen unterschieden, wobei die Bezeichnung meist auch den Wasserweg bezeichnet, der gerade noch befahren werden kann. Panamax (60.000 - 80.000 tdw), Aframax (80.000 - 120.000 tdw), Suezmax (120.000 - 200.000 tdw), VLCC (Very Large Crude Carrier: 200.000 - 320.000 tdw) und ULCC (Ultra Large Crude Carrier: > 320.000 tdw).


Lebenslauf eines Schiffes!
Korea und China sind die Länder, die aufgrund der günstigeren Baukosten heutzutage meist mit dem Schiffsneubau (oder Teilen des Neubaues) beauftragt werden. Hierzu kommt es, nachdem ein Reeder nach ausgiebiger Marktchancenanalyse den Auftrag zum Bau eines Schiffstypes erteilt.
Ein so genanntes Schiffshypothekendarlehen gründet und sichert die Finanzierung. Die Bauphase dauert dann meist 8 - 10 Monate. Hierauf findet eine Bauabnahme statt, worauf der sogenannte Stapellauf folgt.
Das Schiff geht jetzt von der passiven in die aktive Phase über. Nach Fertigstellung beginnt die Betriebsphase des Schiffes, indem ein Charterer es in Einsatz nimmt.

Das schiff wird jetzt in regelmäßigen Abständen gewartet und Erhaltungsmaßnahmen werden durch den Reeder getroffen. Er überwacht die Charterratenzahlungen, sorgt für die Buchhaltung und verschafft die Anschlußcharter für das Schiff. Der Reeder ist sowohl für die Schiffsausrüstung (Treibstoff, Proviant usw.) als auch für das Crewing (anheuern von Besatzungsmitgliedern) zuständig.

25 - 30 Jahre lang laufen Schiffe meist in ihrer Betriebsphase. Danach endet diese mit der Verschrottung. Aufgrund der verschiedenen Schiffstypen ist die Lebenserwartung solcher Schiffe sehr unterschiedlich. Um das Schiff zu verschrotten, verkauft der Reeder das Schiff an ein Verschrottungsunternehmen. Indien, China und Indonesien sind u.a. Länder mit der größten Verschrottungsindustrie (man nennt dies auch abwracken!). Das Schiff wird entweder auf einer Werft oder am Strand abgewrackt.
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